Samstag, 7. März
Kinderkonzerte
Sonntag, 22. März
Purzelkonzert
Sonntag, 3. Mai
Frischfisch

Mittwoch, 25. Februar — 20 Uhr
Sebastian Strinning – Reeds
Norman Long – Electronik
Jakob Heinemann – Kontrabass
Strinning–Heinemann–Long zelebrieren den Moment als höchstes Gut und haben sich daher der Freien Improvisation verschrieben. Das Trio vereinigt drei der prägnantesten Stimmen der Chicagoer und Luzerner Szene. Fragile Klänge können sich zu tosenden Stürme entwickeln welche durchfahren werden wollen oder bleiben aber als feines zirren in der Wüste stehen.
web
+ Valeria Zangger – drums
Valeria Zangger was born and raised in Samedan and is now living in Luzern. Her work as a drummer is characterized by great stylistic versatility and her sound spectrum ranges from pop music to experimental and free-style improvisation. Being interested in many different styles and projects she produces beats, works with electronics and crossover artists. Her work was awarded with the «Kulturförderpreis» of the Kanton Graubünden and with the «Werkbeitrag» of the Kanton Luzern. Valeria holds a Master of Arts in Music Pedagogy at the Lucerne School of Music HSLU.
Valeria Zangger
+ Silke Strahl – saxophone
Geboren 1988 in Bad Saulgau, genoss Silke Strahl im Alter von 9 Jahren ihren ersten Musikunterricht. Das Studium der elementaren Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart begann sie 2008. Ab 2010 studierte sie zusätzlich klassisches Saxophon bei Nikola Lutz. Ein Erasmus Aufenthalt führte sie nach Luzern, wo sie den Instrumental-Bachelor und das Masterstudium “Interpretation of contemporary music“ bei Sascha Armbruster und Beat Hofstetter abschloss.
Silke ist in verschiedenen Ensembles tätig mit denen sie u.a. zeitgenössische Werke uraufführt oder interdisziplinäre Projekte verwirklicht. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die freie Improvisation. Hier steht sie unter anderem mit Hans-Peter Pfammatter, Christian Weber, Kevin Sommer, Raphael Loher, Tizia Zimmermann oder Lucas Niggli auf der Bühne.
Ausserdem ist sie als Aushilfe und Zuzügerin in verschiedenen Orchestern und Ensembles, wie dem Sinfonieorchester Basel, zu hören. Sie gewann 2019 mit ihrem Duo Klexs den zweiten Preis des renommierten Wettbewerb Concours Nicati und 2016 den Edwin-Fischer-Anerkennungspreis, sowie den Soundzz.z.zzz...z- Wettbewerb des Lucerne Festivals. Ausserdem engagiert sie sich aktiv für die Luzerner Kulturszene, im Forum Neue Musik Luzern und dem Mullbau Luzern.
Silke Strahl

Samstag, 7. März — 20 Uhr
Sascha Henkel – Guitar
Tobias Delius – Tenor Sax
Christian Lillinger – Drums
Kaja Draksler – Piano
scams, deals, seductions, extortions and betrayals…
Wendigkeit, Weitsicht, Detailversessenheit, Führungsqualitäten, Dienlichkeit und Ergänzungsvermögen, Größenwahn, Gründlichkeit und Konsequenz, Spieltrieb, Mut und die Fähigkeit zur Debatte über ein Thema, welches sich in Sekundenbruchteilen ändert und neu verhandelt werden muss, in Sprachen, deren Vokabeln und Syntax im Moment des Sprechens erfunden wird, von jedem/jeder Einzelnen und doch für alle Beteiligten verständlich.

Mittwoch, 25. März — 20 Uhr — Doppelkonzert
Joëlle Léandre (*1951, Aix-en-Provence) ist eine französische Kontrabassistin, Komponistin und zentrale Figur der freien Improvisation. Sie arbeitete u. a. mit Morton Feldman, John Cage und Merce Cunningham, konzertierte weltweit und veröffentlichte über 260 Alben. Zahlreiche Werke wurden ihr gewidmet. Sie ist Chevalier des Arts et des Lettres und erhielt 2023 den Lifetime Achievement Award des Vision Festival NYC.
Rieko Okuda – Piano
Georg Wissel – Saxophon
Jonas Gerigk – Kontrabass
Das Trio Okuda · Wissel · Gerigk versteht sich als ein lebendiger Organismus, der sich in jeder Konzert-Situation neu zusammensetzt. Drei eigenständige Musiker*innen verweben ihre Stimmen zu einer vielschichtigen Musik. Die Stücke sind keine abgeschlossenen Werke, sondern Bewegungen, die auf Raum und Situation reagieren. Fragile Strukturen, verdichtete Ausbrüche, Stille und Offenheit prägen die Konzerte und lassen die Musik immer wieder neue Gestalt annehmen. Ihre Auftritte sind Forschungsreisen, Klangexpeditionen, Einladungen für genaues Zuhören – getragen von Neugier, Hingabe und der Freude am Augenblick.

Donnerstag, 31. März — 20 Uhr
Kuratierter Jam für improvisierte Musik
Die Kulturbrauerei und der Mullbau rufen einen Jam ins Leben. Die Idee ist es einen Szenentreff zu schaffen, wo Austausch stattfinden kann, die Szene näher zusammenrücken lässt und neue Beziehungen entstehen. Strinning und Kokosnuss stellen die Bands zusammen und leiten durch den Abend.
Wo: Mullbau
Treffpunkt Musiker:innen: 19:30 Uhr, Jam: 20 Uhr
Eintritt:
Musiker:innen: gratis (ein Freigetränk)
Publikum: 7.- AHV/Studi/Legi, 15.-, 20.- Soli
Flügel, PA, Schlagzeug, Bassamp und Gitarrenamp vorhanden

Freitag, 3. April — 20 Uhr — Doppelkonzert
Nora Vetter, Viola und electronics
Alice Trost spielt und schreibt und improvisiert musik, meist mit bratsche, manchmal mit körper, stimme, licht, effekten oder objekten, immer für ganz bestimmte räume: in die bösen, neugierigen, verspielten und verwirrten ecken gemeinsamer wahrnehmung, in den kaninchenbau, die ursuppe, zarte verästelungen, röchelndes weiterkriechen, doppelte böden, verspiegelte fragen, sanftes schweben, innehalten, schweiss unter den fingerkuppen. Zärtliches abtauchen, intuitive abstraktion, strukturen entstehen und zerfallen wieder, verweben sich und spannen bögen von hier bis unter die haut. Präparierte bratsche, zeitverschiebende sounds; mechanisch-manische hypnose. /Foto: Silke Strahl
In this new iteration, Cesare Lopopolo presents a new form of Rosso Polare as an open, evolving research. Joined by audio-visual artist Giada Pignotti, the work unfolds as a dialogue between sound, voice, and image. Drawing from field recordings, folklore, and bioacoustics, Lopopolo shapes a porous sonic landscape that Pignotti enters through storytelling, vocal performance, and drawing. Rather than illustrating sound, her interventions respond to it, generating a continuous exchange where memory, identity, and imaginary worlds emerge and dissolve in real time.

Mittwoch, 29. April — 20 Uhr
Kuratierter Jam für improvisierte Musik
Die Kulturbrauerei und der Mullbau rufen einen Jam ins Leben. Die Idee ist es einen Szenentreff zu schaffen, wo Austausch stattfinden kann, die Szene näher zusammenrücken lässt und neue Beziehungen entstehen. Strinning und Kokosnuss stellen die Bands zusammen und leiten durch den Abend.
Wo: Mullbau
Treffpunkt Musiker:innen: 19:30 Uhr, Jam: 20 Uhr
Eintritt:
Musiker:innen: gratis (ein Freigetränk)
Publikum: 7.- AHV/Studi/Legi, 15.-, 20.- Soli
Flügel, PA, Schlagzeug, Bassamp und Gitarrenamp vorhanden

Freitag, 1. Mai — 20 Uhr — Doppelkonzert
Urs Leimgruber – soprano saxophone
Jacques Demierre – piano
Thomas Lehn – analogue synthesizer
Das Trio LDL ist aus dem um Thomas Lehn zum Quartett LDP+L erweiterten Trio LDP hervorgegangen. Elemente, die bereits stil- und formbildend im Quartett mit Barre Philips wirksam gewesen sind, setzen sich in der Dreieckskonstellation des LDL-Trios fort und entfalten sich in der Gegenüberstellung der beiden Tasteninstrumente – dem akustischen Klavier und dem analogen Synthesizer, die Klangsignale technisch wechselseitig miteinander verkoppelt sind – und der Verankerung von Urs Leimgruber's Sopransaxophon Zentrum des Klangbildes. Historisch betrachtet hat die Entstehung der Dreierformation noch andere, weiter zurückliegende Wurzeln: zum einen arbeiteten die heutigen Triopartner im Sextet SIX - später 6ix - zusammen, zum anderen sind die Konzertreisen der Duos von Urs Leimgruber mit jedem der Tastenpartner prägende Schlüsselerlebnisse. In ihrer neuen Trioarbeit destillieren Leimgruber, Demierre und Lehn all diese in diversen Kooperationen gesammelten Erfahrungen welche wie ein Hintergrundrauschen in ihre Gegenwartsmusik hinein strahlt. Das Resultat ist eine hochentwickelte Kultur musikalischer Improvisation, deren Basis das feine, höchst sensible Aushören des Klangraumes bildet. Und der Klangraum umfasst hier sowohl das musikalische Geschehen der individuellen und kollektiven Gestaltprozesse, als auch den Raum selbst, in welchem der kreative Akt stattfindet, einschlieslich seiner akustischen Beschaffenheit und der raumztransformierenden Publikumpräsenz.
Christine Abdelnour (FR) – Alt-Saxofon
Frantz Loriot (FR/CH) – Viola
David Meier (CH) – Perkussion
Pascal Niggenkemper (FR/DE) – Kontrabass
Was kann man über zukünftige Musik sagen oder schreiben, wenn nicht, dass sie eine Anordnung von personifizierten Klängen aus unterschiedlichen Vokabularen sein wird?
Wie kann man ein gemeinsames Klanguniversum für vier Stimmen schaffen, ohne sich gegenseitig zu imitieren oder aufeinander abzustimmen? Wie kann man seine eigene Stimme in diesem Geflecht erklingen lassen?
Im Quadrat oder einem Dreieck mit einem Punkt für sich? Oder zwei parallele oder sich kreuzende Linien? Vier unabhängige Punkte? Zwei Punkte, die durch eine Linie verbunden sind, und zwei Punkte allein?
Es wird zu viert gelauscht, es wird zu viert geklungen, auch wenn eine:r oder mehrere schweigen; es wird …

Donnerstag, 14. Mai — 20 Uhr
Toshimaru Nakamura – no input mixer
Tetuzi Akiyama – electric guitar
Gert-Jan Prins – live electronics, percussion
Bryan Eubanks – synthesizer, saxophone electronics
This hard hitting electro-acoustic quartet makes its first tour together in a series of 11 concerts during May of 2026 following the release of their debut CD on Japan's Meena label in 2025. Both Toshimaru Nakamura and Tetuzi Akiyama started their musical activities in earnest in the 1990s. Today, both hold concert tours around the world on a yearly basis, have a long list of releases, and count among Japan's leading improvisers. Nakamura constructs sound with the instrument he calls the no-input mixing board, which creates feedback through irregular hard wiring of an analog audio mixer. Guitarist Akiyama plays either acoustic or electric guitar in highly original performances ranging from lyrical to noisy. Gert-Jan Prins focuses on the sonic and musical qualities of electronic noise and percussion and investigates its relationship with the visual. while he started his career as a drummer, his works include performances, sound-installations, compositions, electronic circuits and collaborations with other musicians, visual artists, composers, and dancers. Synthesist and saxophone player Bryan Eubanks develops his music through solo work and collaboration since 1999 and has participated in many short and long term projects. Continually active in a variety of contexts: improvisation; composing electronic and acoustic works for small ensembles, solo instruments, computers, and electronics; organizing and curating concerts for other artists; building electronic instruments.
Kinderkonzerte

Sonntag, 22. März — 11 Uhr
Vera Baumann – Stimme, Objekte
Silke Strahl – Saxophon, Stimme, Objekte
Die beiden Musikerinnen Silke Strahl und Vera Baumann entdecken im Mullbau verschiedenste Alltagsgegenstände und erschaffen mit ihnen eine hängende Klanglandschaft. Gemeinsam mit dem jungen Publikum erkunden sie diese kleine Welt.
Altersempfehlung: 0-2 Jahre

Sonntag, 3. Mai — 11 Uhr
Melanie Kummer – Gesang & Klavier
Thomas Wenger – Gitarre & Gesang
Sara Grimm – Geige & Gesang
Ismael Huber – Perkussion
Mit viel Charme und tierischem Humor nimmt `frischfisch` ihre Zuschauer*innen im aktuellen Bühnenprogramm WEDER FISCH NO VOGU auf eine Reise in die wunderprächtige Welt der Tiere mit. Mal musizieren sie als Band, mal stehen sie als Esel auf der Weide. Ihre musikalischen Anekdoten erzählen skurrile, liebevolle, tragische Geschichten über Freundschaft und Abenteuer und setzen sich direkt als Ohrwürmer fest.
Kinder tauchen in eine tierisch - fliegende Fantasiewelt ein. Erwachsene blicken in einen humorvollen Spiegel unserer Alltagswelt. Das Programm ist ein Lobgesang auf die Andersartigkeit. SaTiere mit galanter Gitarre, aufmüpfiger Geige, feurigem Gesang, wirbelnden Trommeln und einer gehörigen Portion Sinn und Unsinn. /Foto: Dersu Huber
Samstag, 7. März
Kinderkonzerte
Sonntag, 22. März
Purzelkonzert
Sonntag, 3. Mai
Frischfisch

Mittwoch, 25. Februar — 20 Uhr
Sebastian Strinning – Reeds
Norman Long – Electronik
Jakob Heinemann – Kontrabass
Strinning–Heinemann–Long zelebrieren den Moment als höchstes Gut und haben sich daher der Freien Improvisation verschrieben. Das Trio vereinigt drei der prägnantesten Stimmen der Chicagoer und Luzerner Szene. Fragile Klänge können sich zu tosenden Stürme entwickeln welche durchfahren werden wollen oder bleiben aber als feines zirren in der Wüste stehen.
web
+ Valeria Zangger – drums
Valeria Zangger was born and raised in Samedan and is now living in Luzern. Her work as a drummer is characterized by great stylistic versatility and her sound spectrum ranges from pop music to experimental and free-style improvisation. Being interested in many different styles and projects she produces beats, works with electronics and crossover artists. Her work was awarded with the «Kulturförderpreis» of the Kanton Graubünden and with the «Werkbeitrag» of the Kanton Luzern. Valeria holds a Master of Arts in Music Pedagogy at the Lucerne School of Music HSLU.
Valeria Zangger+ Silke Strahl – saxophone
Geboren 1988 in Bad Saulgau, genoss Silke Strahl im Alter von 9 Jahren ihren ersten Musikunterricht. Das Studium der elementaren Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart begann sie 2008. Ab 2010 studierte sie zusätzlich klassisches Saxophon bei Nikola Lutz. Ein Erasmus Aufenthalt führte sie nach Luzern, wo sie den Instrumental-Bachelor und das Masterstudium “Interpretation of contemporary music“ bei Sascha Armbruster und Beat Hofstetter abschloss.
Silke ist in verschiedenen Ensembles tätig mit denen sie u.a. zeitgenössische Werke uraufführt oder interdisziplinäre Projekte verwirklicht. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die freie Improvisation. Hier steht sie unter anderem mit Hans-Peter Pfammatter, Christian Weber, Kevin Sommer, Raphael Loher, Tizia Zimmermann oder Lucas Niggli auf der Bühne.
Ausserdem ist sie als Aushilfe und Zuzügerin in verschiedenen Orchestern und Ensembles, wie dem Sinfonieorchester Basel, zu hören. Sie gewann 2019 mit ihrem Duo Klexs den zweiten Preis des renommierten Wettbewerb Concours Nicati und 2016 den Edwin-Fischer-Anerkennungspreis, sowie den Soundzz.z.zzz...z- Wettbewerb des Lucerne Festivals. Ausserdem engagiert sie sich aktiv für die Luzerner Kulturszene, im Forum Neue Musik Luzern und dem Mullbau Luzern.
Silke Strahl

Samstag, 7. März — 20 Uhr
Sascha Henkel – Guitar
Tobias Delius – Tenor Sax
Christian Lillinger – Drums
Kaja Draksler – Piano
scams, deals, seductions, extortions and betrayals…
Wendigkeit, Weitsicht, Detailversessenheit, Führungsqualitäten, Dienlichkeit und Ergänzungsvermögen, Größenwahn, Gründlichkeit und Konsequenz, Spieltrieb, Mut und die Fähigkeit zur Debatte über ein Thema, welches sich in Sekundenbruchteilen ändert und neu verhandelt werden muss, in Sprachen, deren Vokabeln und Syntax im Moment des Sprechens erfunden wird, von jedem/jeder Einzelnen und doch für alle Beteiligten verständlich.

Mittwoch, 25. März — 20 Uhr — Doppelkonzert
Joëlle Léandre (*1951, Aix-en-Provence) ist eine französische Kontrabassistin, Komponistin und zentrale Figur der freien Improvisation. Sie arbeitete u. a. mit Morton Feldman, John Cage und Merce Cunningham, konzertierte weltweit und veröffentlichte über 260 Alben. Zahlreiche Werke wurden ihr gewidmet. Sie ist Chevalier des Arts et des Lettres und erhielt 2023 den Lifetime Achievement Award des Vision Festival NYC.
Rieko Okuda – Piano
Georg Wissel – Saxophon
Jonas Gerigk – Kontrabass
Das Trio Okuda · Wissel · Gerigk versteht sich als ein lebendiger Organismus, der sich in jeder Konzert-Situation neu zusammensetzt. Drei eigenständige Musiker*innen verweben ihre Stimmen zu einer vielschichtigen Musik. Die Stücke sind keine abgeschlossenen Werke, sondern Bewegungen, die auf Raum und Situation reagieren. Fragile Strukturen, verdichtete Ausbrüche, Stille und Offenheit prägen die Konzerte und lassen die Musik immer wieder neue Gestalt annehmen. Ihre Auftritte sind Forschungsreisen, Klangexpeditionen, Einladungen für genaues Zuhören – getragen von Neugier, Hingabe und der Freude am Augenblick.

Donnerstag, 31. März — 20 Uhr
Kuratierter Jam für improvisierte Musik
Die Kulturbrauerei und der Mullbau rufen einen Jam ins Leben. Die Idee ist es einen Szenentreff zu schaffen, wo Austausch stattfinden kann, die Szene näher zusammenrücken lässt und neue Beziehungen entstehen. Strinning und Kokosnuss stellen die Bands zusammen und leiten durch den Abend.
Wo: Mullbau
Treffpunkt Musiker:innen: 19:30 Uhr, Jam: 20 Uhr
Eintritt:
Musiker:innen: gratis (ein Freigetränk)
Publikum: 7.- AHV/Studi/Legi, 15.-, 20.- Soli
Flügel, PA, Schlagzeug, Bassamp und Gitarrenamp vorhanden

Freitag, 3. April — 20 Uhr — Doppelkonzert
Nora Vetter, Viola und electronics
Alice Trost spielt und schreibt und improvisiert musik, meist mit bratsche, manchmal mit körper, stimme, licht, effekten oder objekten, immer für ganz bestimmte räume: in die bösen, neugierigen, verspielten und verwirrten ecken gemeinsamer wahrnehmung, in den kaninchenbau, die ursuppe, zarte verästelungen, röchelndes weiterkriechen, doppelte böden, verspiegelte fragen, sanftes schweben, innehalten, schweiss unter den fingerkuppen. Zärtliches abtauchen, intuitive abstraktion, strukturen entstehen und zerfallen wieder, verweben sich und spannen bögen von hier bis unter die haut. Präparierte bratsche, zeitverschiebende sounds; mechanisch-manische hypnose. /Foto: Silke Strahl
In this new iteration, Cesare Lopopolo presents a new form of Rosso Polare as an open, evolving research. Joined by audio-visual artist Giada Pignotti, the work unfolds as a dialogue between sound, voice, and image. Drawing from field recordings, folklore, and bioacoustics, Lopopolo shapes a porous sonic landscape that Pignotti enters through storytelling, vocal performance, and drawing. Rather than illustrating sound, her interventions respond to it, generating a continuous exchange where memory, identity, and imaginary worlds emerge and dissolve in real time.

Mittwoch, 29. April — 20 Uhr
Kuratierter Jam für improvisierte Musik
Die Kulturbrauerei und der Mullbau rufen einen Jam ins Leben. Die Idee ist es einen Szenentreff zu schaffen, wo Austausch stattfinden kann, die Szene näher zusammenrücken lässt und neue Beziehungen entstehen. Strinning und Kokosnuss stellen die Bands zusammen und leiten durch den Abend.
Wo: Mullbau
Treffpunkt Musiker:innen: 19:30 Uhr, Jam: 20 Uhr
Eintritt:
Musiker:innen: gratis (ein Freigetränk)
Publikum: 7.- AHV/Studi/Legi, 15.-, 20.- Soli
Flügel, PA, Schlagzeug, Bassamp und Gitarrenamp vorhanden

Freitag, 1. Mai — 20 Uhr — Doppelkonzert
Urs Leimgruber – soprano saxophone
Jacques Demierre – piano
Thomas Lehn – analogue synthesizer
Das Trio LDL ist aus dem um Thomas Lehn zum Quartett LDP+L erweiterten Trio LDP hervorgegangen. Elemente, die bereits stil- und formbildend im Quartett mit Barre Philips wirksam gewesen sind, setzen sich in der Dreieckskonstellation des LDL-Trios fort und entfalten sich in der Gegenüberstellung der beiden Tasteninstrumente – dem akustischen Klavier und dem analogen Synthesizer, die Klangsignale technisch wechselseitig miteinander verkoppelt sind – und der Verankerung von Urs Leimgruber's Sopransaxophon Zentrum des Klangbildes. Historisch betrachtet hat die Entstehung der Dreierformation noch andere, weiter zurückliegende Wurzeln: zum einen arbeiteten die heutigen Triopartner im Sextet SIX - später 6ix - zusammen, zum anderen sind die Konzertreisen der Duos von Urs Leimgruber mit jedem der Tastenpartner prägende Schlüsselerlebnisse. In ihrer neuen Trioarbeit destillieren Leimgruber, Demierre und Lehn all diese in diversen Kooperationen gesammelten Erfahrungen welche wie ein Hintergrundrauschen in ihre Gegenwartsmusik hinein strahlt. Das Resultat ist eine hochentwickelte Kultur musikalischer Improvisation, deren Basis das feine, höchst sensible Aushören des Klangraumes bildet. Und der Klangraum umfasst hier sowohl das musikalische Geschehen der individuellen und kollektiven Gestaltprozesse, als auch den Raum selbst, in welchem der kreative Akt stattfindet, einschlieslich seiner akustischen Beschaffenheit und der raumztransformierenden Publikumpräsenz.
Christine Abdelnour (FR) – Alt-Saxofon
Frantz Loriot (FR/CH) – Viola
David Meier (CH) – Perkussion
Pascal Niggenkemper (FR/DE) – Kontrabass
Was kann man über zukünftige Musik sagen oder schreiben, wenn nicht, dass sie eine Anordnung von personifizierten Klängen aus unterschiedlichen Vokabularen sein wird?
Wie kann man ein gemeinsames Klanguniversum für vier Stimmen schaffen, ohne sich gegenseitig zu imitieren oder aufeinander abzustimmen? Wie kann man seine eigene Stimme in diesem Geflecht erklingen lassen?
Im Quadrat oder einem Dreieck mit einem Punkt für sich? Oder zwei parallele oder sich kreuzende Linien? Vier unabhängige Punkte? Zwei Punkte, die durch eine Linie verbunden sind, und zwei Punkte allein?
Es wird zu viert gelauscht, es wird zu viert geklungen, auch wenn eine:r oder mehrere schweigen; es wird …

Donnerstag, 14. Mai — 20 Uhr
Toshimaru Nakamura – no input mixer
Tetuzi Akiyama – electric guitar
Gert-Jan Prins – live electronics, percussion
Bryan Eubanks – synthesizer, saxophone electronics
This hard hitting electro-acoustic quartet makes its first tour together in a series of 11 concerts during May of 2026 following the release of their debut CD on Japan's Meena label in 2025. Both Toshimaru Nakamura and Tetuzi Akiyama started their musical activities in earnest in the 1990s. Today, both hold concert tours around the world on a yearly basis, have a long list of releases, and count among Japan's leading improvisers. Nakamura constructs sound with the instrument he calls the no-input mixing board, which creates feedback through irregular hard wiring of an analog audio mixer. Guitarist Akiyama plays either acoustic or electric guitar in highly original performances ranging from lyrical to noisy. Gert-Jan Prins focuses on the sonic and musical qualities of electronic noise and percussion and investigates its relationship with the visual. while he started his career as a drummer, his works include performances, sound-installations, compositions, electronic circuits and collaborations with other musicians, visual artists, composers, and dancers. Synthesist and saxophone player Bryan Eubanks develops his music through solo work and collaboration since 1999 and has participated in many short and long term projects. Continually active in a variety of contexts: improvisation; composing electronic and acoustic works for small ensembles, solo instruments, computers, and electronics; organizing and curating concerts for other artists; building electronic instruments.
Kinderkonzerte

Sonntag, 22. März — 11 Uhr
Vera Baumann – Stimme, Objekte
Silke Strahl – Saxophon, Stimme, Objekte
Die beiden Musikerinnen Silke Strahl und Vera Baumann entdecken im Mullbau verschiedenste Alltagsgegenstände und erschaffen mit ihnen eine hängende Klanglandschaft. Gemeinsam mit dem jungen Publikum erkunden sie diese kleine Welt.
Altersempfehlung: 0-2 Jahre

Sonntag, 3. Mai — 11 Uhr
Melanie Kummer – Gesang & Klavier
Thomas Wenger – Gitarre & Gesang
Sara Grimm – Geige & Gesang
Ismael Huber – Perkussion
Mit viel Charme und tierischem Humor nimmt `frischfisch` ihre Zuschauer*innen im aktuellen Bühnenprogramm WEDER FISCH NO VOGU auf eine Reise in die wunderprächtige Welt der Tiere mit. Mal musizieren sie als Band, mal stehen sie als Esel auf der Weide. Ihre musikalischen Anekdoten erzählen skurrile, liebevolle, tragische Geschichten über Freundschaft und Abenteuer und setzen sich direkt als Ohrwürmer fest.
Kinder tauchen in eine tierisch - fliegende Fantasiewelt ein. Erwachsene blicken in einen humorvollen Spiegel unserer Alltagswelt. Das Programm ist ein Lobgesang auf die Andersartigkeit. SaTiere mit galanter Gitarre, aufmüpfiger Geige, feurigem Gesang, wirbelnden Trommeln und einer gehörigen Portion Sinn und Unsinn. /Foto: Dersu Huber
Samstag, 7. März
Kinderkonzerte
Sonntag, 22. März
Purzelkonzert
Sonntag, 3. Mai
Frischfisch

Mittwoch, 25. Februar — 20 Uhr
Sebastian Strinning – Reeds
Norman Long – Electronik
Jakob Heinemann – Kontrabass
Strinning–Heinemann–Long zelebrieren den Moment als höchstes Gut und haben sich daher der Freien Improvisation verschrieben. Das Trio vereinigt drei der prägnantesten Stimmen der Chicagoer und Luzerner Szene. Fragile Klänge können sich zu tosenden Stürme entwickeln welche durchfahren werden wollen oder bleiben aber als feines zirren in der Wüste stehen.
web+ Valeria Zangger – drums
Valeria Zangger was born and raised in Samedan and is now living in Luzern. Her work as a drummer is characterized by great stylistic versatility and her sound spectrum ranges from pop music to experimental and free-style improvisation. Being interested in many different styles and projects she produces beats, works with electronics and crossover artists. Her work was awarded with the «Kulturförderpreis» of the Kanton Graubünden and with the «Werkbeitrag» of the Kanton Luzern. Valeria holds a Master of Arts in Music Pedagogy at the Lucerne School of Music HSLU.
Valeria Zangger+ Silke Strahl – saxophone
Geboren 1988 in Bad Saulgau, genoss Silke Strahl im Alter von 9 Jahren ihren ersten Musikunterricht. Das Studium der elementaren Musikpädagogik an der Hochschule für Musik und darstellende Kunst Stuttgart begann sie 2008. Ab 2010 studierte sie zusätzlich klassisches Saxophon bei Nikola Lutz. Ein Erasmus Aufenthalt führte sie nach Luzern, wo sie den Instrumental-Bachelor und das Masterstudium “Interpretation of contemporary music“ bei Sascha Armbruster und Beat Hofstetter abschloss.
Silke ist in verschiedenen Ensembles tätig mit denen sie u.a. zeitgenössische Werke uraufführt oder interdisziplinäre Projekte verwirklicht. Ein weiterer Schwerpunkt ihrer Arbeit ist die freie Improvisation. Hier steht sie unter anderem mit Hans-Peter Pfammatter, Christian Weber, Kevin Sommer, Raphael Loher, Tizia Zimmermann oder Lucas Niggli auf der Bühne.
Ausserdem ist sie als Aushilfe und Zuzügerin in verschiedenen Orchestern und Ensembles, wie dem Sinfonieorchester Basel, zu hören. Sie gewann 2019 mit ihrem Duo Klexs den zweiten Preis des renommierten Wettbewerb Concours Nicati und 2016 den Edwin-Fischer-Anerkennungspreis, sowie den Soundzz.z.zzz...z- Wettbewerb des Lucerne Festivals. Ausserdem engagiert sie sich aktiv für die Luzerner Kulturszene, im Forum Neue Musik Luzern und dem Mullbau Luzern.
Silke Strahl

Samstag, 7. März — 20 Uhr
Sascha Henkel – Guitar
Tobias Delius – Tenor Sax
Christian Lillinger – Drums
Kaja Draksler – Piano
scams, deals, seductions, extortions and betrayals…
Wendigkeit, Weitsicht, Detailversessenheit, Führungsqualitäten, Dienlichkeit und Ergänzungsvermögen, Größenwahn, Gründlichkeit und Konsequenz, Spieltrieb, Mut und die Fähigkeit zur Debatte über ein Thema, welches sich in Sekundenbruchteilen ändert und neu verhandelt werden muss, in Sprachen, deren Vokabeln und Syntax im Moment des Sprechens erfunden wird, von jedem/jeder Einzelnen und doch für alle Beteiligten verständlich.

Mittwoch, 25. März — 20 Uhr — Doppelkonzert
Joëlle Léandre (*1951, Aix-en-Provence) ist eine französische Kontrabassistin, Komponistin und zentrale Figur der freien Improvisation. Sie arbeitete u. a. mit Morton Feldman, John Cage und Merce Cunningham, konzertierte weltweit und veröffentlichte über 260 Alben. Zahlreiche Werke wurden ihr gewidmet. Sie ist Chevalier des Arts et des Lettres und erhielt 2023 den Lifetime Achievement Award des Vision Festival NYC.
Rieko Okuda – Piano
Georg Wissel – Saxophon
Jonas Gerigk – Kontrabass
Das Trio Okuda · Wissel · Gerigk versteht sich als ein lebendiger Organismus, der sich in jeder Konzert-Situation neu zusammensetzt. Drei eigenständige Musiker*innen verweben ihre Stimmen zu einer vielschichtigen Musik. Die Stücke sind keine abgeschlossenen Werke, sondern Bewegungen, die auf Raum und Situation reagieren. Fragile Strukturen, verdichtete Ausbrüche, Stille und Offenheit prägen die Konzerte und lassen die Musik immer wieder neue Gestalt annehmen. Ihre Auftritte sind Forschungsreisen, Klangexpeditionen, Einladungen für genaues Zuhören – getragen von Neugier, Hingabe und der Freude am Augenblick.

Donnerstag, 31. März — 20 Uhr
Kuratierter Jam für improvisierte Musik
Die Kulturbrauerei und der Mullbau rufen einen Jam ins Leben. Die Idee ist es einen Szenentreff zu schaffen, wo Austausch stattfinden kann, die Szene näher zusammenrücken lässt und neue Beziehungen entstehen. Strinning und Kokosnuss stellen die Bands zusammen und leiten durch den Abend.
Wo: Mullbau
Treffpunkt Musiker:innen: 19:30 Uhr, Jam: 20 Uhr
Eintritt:
Musiker:innen: gratis (ein Freigetränk)
Publikum: 7.- AHV/Studi/Legi, 15.-, 20.- Soli
Flügel, PA, Schlagzeug, Bassamp und Gitarrenamp vorhanden

Freitag, 3. April — 20 Uhr — Doppelkonzert
Nora Vetter, Viola und electronics
Alice Trost spielt und schreibt und improvisiert musik, meist mit bratsche, manchmal mit körper, stimme, licht, effekten oder objekten, immer für ganz bestimmte räume: in die bösen, neugierigen, verspielten und verwirrten ecken gemeinsamer wahrnehmung, in den kaninchenbau, die ursuppe, zarte verästelungen, röchelndes weiterkriechen, doppelte böden, verspiegelte fragen, sanftes schweben, innehalten, schweiss unter den fingerkuppen. Zärtliches abtauchen, intuitive abstraktion, strukturen entstehen und zerfallen wieder, verweben sich und spannen bögen von hier bis unter die haut. Präparierte bratsche, zeitverschiebende sounds; mechanisch-manische hypnose. /Foto: Silke Strahl
In this new iteration, Cesare Lopopolo presents a new form of Rosso Polare as an open, evolving research. Joined by audio-visual artist Giada Pignotti, the work unfolds as a dialogue between sound, voice, and image. Drawing from field recordings, folklore, and bioacoustics, Lopopolo shapes a porous sonic landscape that Pignotti enters through storytelling, vocal performance, and drawing. Rather than illustrating sound, her interventions respond to it, generating a continuous exchange where memory, identity, and imaginary worlds emerge and dissolve in real time.

Mittwoch, 29. April — 20 Uhr
Kuratierter Jam für improvisierte Musik
Die Kulturbrauerei und der Mullbau rufen einen Jam ins Leben. Die Idee ist es einen Szenentreff zu schaffen, wo Austausch stattfinden kann, die Szene näher zusammenrücken lässt und neue Beziehungen entstehen. Strinning und Kokosnuss stellen die Bands zusammen und leiten durch den Abend.
Wo: Mullbau
Treffpunkt Musiker:innen: 19:30 Uhr, Jam: 20 Uhr
Eintritt:
Musiker:innen: gratis (ein Freigetränk)
Publikum: 7.- AHV/Studi/Legi, 15.-, 20.- Soli
Flügel, PA, Schlagzeug, Bassamp und Gitarrenamp vorhanden

Freitag, 1. Mai — 20 Uhr — Doppelkonzert
Urs Leimgruber – soprano saxophone
Jacques Demierre – piano
Thomas Lehn – analogue synthesizer
Das Trio LDL ist aus dem um Thomas Lehn zum Quartett LDP+L erweiterten Trio LDP hervorgegangen. Elemente, die bereits stil- und formbildend im Quartett mit Barre Philips wirksam gewesen sind, setzen sich in der Dreieckskonstellation des LDL-Trios fort und entfalten sich in der Gegenüberstellung der beiden Tasteninstrumente – dem akustischen Klavier und dem analogen Synthesizer, die Klangsignale technisch wechselseitig miteinander verkoppelt sind – und der Verankerung von Urs Leimgruber's Sopransaxophon Zentrum des Klangbildes. Historisch betrachtet hat die Entstehung der Dreierformation noch andere, weiter zurückliegende Wurzeln: zum einen arbeiteten die heutigen Triopartner im Sextet SIX - später 6ix - zusammen, zum anderen sind die Konzertreisen der Duos von Urs Leimgruber mit jedem der Tastenpartner prägende Schlüsselerlebnisse. In ihrer neuen Trioarbeit destillieren Leimgruber, Demierre und Lehn all diese in diversen Kooperationen gesammelten Erfahrungen welche wie ein Hintergrundrauschen in ihre Gegenwartsmusik hinein strahlt. Das Resultat ist eine hochentwickelte Kultur musikalischer Improvisation, deren Basis das feine, höchst sensible Aushören des Klangraumes bildet. Und der Klangraum umfasst hier sowohl das musikalische Geschehen der individuellen und kollektiven Gestaltprozesse, als auch den Raum selbst, in welchem der kreative Akt stattfindet, einschlieslich seiner akustischen Beschaffenheit und der raumztransformierenden Publikumpräsenz.
Christine Abdelnour (FR) – Alt-Saxofon
Frantz Loriot (FR/CH) – Viola
David Meier (CH) – Perkussion
Pascal Niggenkemper (FR/DE) – Kontrabass
Was kann man über zukünftige Musik sagen oder schreiben, wenn nicht, dass sie eine Anordnung von personifizierten Klängen aus unterschiedlichen Vokabularen sein wird?
Wie kann man ein gemeinsames Klanguniversum für vier Stimmen schaffen, ohne sich gegenseitig zu imitieren oder aufeinander abzustimmen? Wie kann man seine eigene Stimme in diesem Geflecht erklingen lassen?
Im Quadrat oder einem Dreieck mit einem Punkt für sich? Oder zwei parallele oder sich kreuzende Linien? Vier unabhängige Punkte? Zwei Punkte, die durch eine Linie verbunden sind, und zwei Punkte allein?
Es wird zu viert gelauscht, es wird zu viert geklungen, auch wenn eine:r oder mehrere schweigen; es wird …

Donnerstag, 14. Mai — 20 Uhr
Toshimaru Nakamura – no input mixer
Tetuzi Akiyama – electric guitar
Gert-Jan Prins – live electronics, percussion
Bryan Eubanks – synthesizer, saxophone electronics
This hard hitting electro-acoustic quartet makes its first tour together in a series of 11 concerts during May of 2026 following the release of their debut CD on Japan's Meena label in 2025. Both Toshimaru Nakamura and Tetuzi Akiyama started their musical activities in earnest in the 1990s. Today, both hold concert tours around the world on a yearly basis, have a long list of releases, and count among Japan's leading improvisers. Nakamura constructs sound with the instrument he calls the no-input mixing board, which creates feedback through irregular hard wiring of an analog audio mixer. Guitarist Akiyama plays either acoustic or electric guitar in highly original performances ranging from lyrical to noisy. Gert-Jan Prins focuses on the sonic and musical qualities of electronic noise and percussion and investigates its relationship with the visual. while he started his career as a drummer, his works include performances, sound-installations, compositions, electronic circuits and collaborations with other musicians, visual artists, composers, and dancers. Synthesist and saxophone player Bryan Eubanks develops his music through solo work and collaboration since 1999 and has participated in many short and long term projects. Continually active in a variety of contexts: improvisation; composing electronic and acoustic works for small ensembles, solo instruments, computers, and electronics; organizing and curating concerts for other artists; building electronic instruments.
Kinderkonzerte

Sonntag, 22. März — 11 Uhr
Vera Baumann – Stimme, Objekte
Silke Strahl – Saxophon, Stimme, Objekte
Die beiden Musikerinnen Silke Strahl und Vera Baumann entdecken im Mullbau verschiedenste Alltagsgegenstände und erschaffen mit ihnen eine hängende Klanglandschaft. Gemeinsam mit dem jungen Publikum erkunden sie diese kleine Welt.
Altersempfehlung: 0-2 Jahre

Sonntag, 3. Mai — 11 Uhr
Melanie Kummer – Gesang & Klavier
Thomas Wenger – Gitarre & Gesang
Sara Grimm – Geige & Gesang
Ismael Huber – Perkussion
Mit viel Charme und tierischem Humor nimmt `frischfisch` ihre Zuschauer*innen im aktuellen Bühnenprogramm WEDER FISCH NO VOGU auf eine Reise in die wunderprächtige Welt der Tiere mit. Mal musizieren sie als Band, mal stehen sie als Esel auf der Weide. Ihre musikalischen Anekdoten erzählen skurrile, liebevolle, tragische Geschichten über Freundschaft und Abenteuer und setzen sich direkt als Ohrwürmer fest.
Kinder tauchen in eine tierisch - fliegende Fantasiewelt ein. Erwachsene blicken in einen humorvollen Spiegel unserer Alltagswelt. Das Programm ist ein Lobgesang auf die Andersartigkeit. SaTiere mit galanter Gitarre, aufmüpfiger Geige, feurigem Gesang, wirbelnden Trommeln und einer gehörigen Portion Sinn und Unsinn. /Foto: Dersu Huber